Klirrende Kälte

Im Durchschnitt hatten wir gestern minus 11 Grad. Aber echte Wandersleute kann das nicht wirklich schocken. Der Termin für unsere Tour stand lange fest – und kneifen gilt nicht. Immerhin hat die Sonne vom anfangs fast blauen Himmel gestrahlt. Das klingt jezt vielleicht ein bisschen unglaubwürdig, aber stellenweise hab ich fast ein bisschen geschwitzt. Nur mit dem Sprechen wollte es manchmal nicht so recht klappen. Es hat sich ein bisschen angefühlt wie nach einer Spritze vom Zahnarzt, die Lippen wollten einfach nicht die Befehle aus Richtung Gehirn befolgen. Im Laufe der Strecke kamen immer mehr Wolken, die sich dann wieder verzogen, um später wieder zu kommen. Von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr waren wir unterwegs. Bis auf eine halbe Stunde – eine Besenwirtschaft hatte sich uns in den Weg gestellt. Da sind wir auf ein Gläschen Weinschorle eingekehrt.
Keine Minute habe ich bereut, trotz dieser eisigen Temperatur loszumarschieren.
Anfangs hatte ich zwar gedacht, dass ich keine Fotos machen würde, weil mir die Finger sicher sofort einfrieren, sobald ich die Handschuhe ausziehe. War auch so. Aber ich konnte es trotzdem nicht lassen, zu fotografieren. 🙂 🙂 🙂

Deutliche Zeichen der eisigen Temperaturen finden sich im Flüsschen.

Dieses ehemalige Schloss nennt sich heute TierSchlossHotel, eine Tier- und Hundepension.

Eine lange Strecke führte uns am Fluss entlang.

Der Mond, bald schon wieder voll, zeigt sich über den Weinbergen.

Bald wird es dunkel und wir sollten uns beeilen, aber für dieses Bild muss einfach noch Zeit sein.

Die Bäume im Vordergrund sind mir eindeutig lieber als diese weiter hinten. Aber auch solche müssen sein.

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4 Gedanken zu “Klirrende Kälte

  1. Gestern mittag gegen 12 hatten wir hier sogar minus 12 Grad.
    Ich bewundere dich, dass du losmarschiert bist. Obwohl, wir machen ja auch immerhin Spaziergänge. Die dauern nur höchstens 40 Minuten.
    Solch eine Wanderung, ja ich kann mir gut vorstellen, dass es dir manchmal zu warm war.
    Wundervolle Eindrücke, ja die Finger werden sofort kalt, und WIE!
    Die Tiere wohnen ja echt feudal, tier gönnt sich ja sonst nix… 😉
    Den Mond hast du super erwischt, dazu braucht es eine ruhige Hand – mit DEM Zoom.

    • Und bei uns waren’s gestern um 09.00 Uhr minus 19 Grad !!!. Und Schneefall. Das war kein Spaß mehr. Da bin ich grade mal noch vor’s Haus „gewandert“, die Treppe vom Schnee zu befreien.

      Die Tiere wohnen „royal“ – dieser Begriff ist jedenfalls Teil des Firmennamens. Königlich sind auch die Preise. So kostet z.B. ein großer Hund ab 50 cm inkl. 3 x spazieren gehen und 2 x füttern pro Ta g 30 Euro.

      Eigentlich passt „ruhige Hand“ und „Eiszapfenfinger“ gar nicht so zusammen, aber – wie man sieht – es hat trotzdem geklappt. *freu*

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