Nicht zum Verzehr geeignet

Ehrlich, das ist tatsächlich auf der Verpackungsfolie gestanden.
Ja glauben die denn, ich würde Weihnachtskaktus-Gemüse daraus machen? Wie doof ist das denn?!?! Amerika lässt grüßen.

Aber gut, wenn ich sie nicht verzehren kann, so werden sie halt verzieren – nämlich meinen Esszimmertisch.  Hoffentlich ist es dort nicht zu dunkel für die Kleinen. Viel kaputt wäre zwar nicht, wenn sie eingehen würden. Pro Stück hab ich gerade mal 50 Cent hingeblättert. Aber schade wär’s doch drum.

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So dunkel …

war es heute Morgen noch, als ich losstapfte, um zu Fuß zur Arbeit zu gehen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass schon bevor ich losging, sich der Herr vom Winterdienst doch noch erbarmt hat und unsere Straße wenigstens soweit vom Schnee geräumt hat, dass die Autos nicht mehr aufsitzen. Aber egal, jetzt war ich schon unterwegs. Und so hatte ich auch gleich noch Gelegenheit, endlich doch noch unseren Dorf-Weihnachtsbaum zu fotografieren, während seine Lichtlein leuchten. Sonst wenn ich daran vorbei gekommen bin, war es schon längst hell, und abends extra nochmal losgehen wollte ich entweder nicht oder ich hab’s schlicht vergessen.

Ein bisschen beschwerlich ist der Weg schon. Im Dorf sind die Gehwege streckenweise gut bis sehr gut geräumt, dann wieder überhaupt nicht. Außerhalb, auf dem Feld-, Rad- und Fußweg, der als einzige Verbindung zur Kernstadt dient, wird gar nix gemacht. 4 km auf Eis und Schnee, das ist ja nicht wirklich Vergnügen, aber ich habe zum Glück Spikes, die ich mir an meine Stiefel anschnallen kann. Die gab’s neulich bei Aldi für ein paar Euro. Diese Investition hat sich durchaus gelohnt. Und wenn ich dann in meiner Schnee-Montur und meinen kiwifarbenen Bergstiefeln durch die Bahnhofshalle schreite, muss ich unweigerlich schmunzeln über die Blicke der in feinen Zwirn gehüllten Püppchen mit ihren Stöckelschühchen. Ist mir doch egal, wie ich aussehe. Jedenfalls friere ich nicht und und meine Füße haben auch auf unwegsamem Gelände sicheren Halt.
Für dieses Jahr hat sich dieses Thema allerdings definitiv erledigt. Erst im neuen Jahr gehe ich wieder arbeiten.
Vielleicht behalte ich den Fußmarsch ja dann trotzdem bei, auch wenn ich eigentlich das Auto nehmen könnte – das spart Geld und hat den Nebeneffekt, dass ich auf das Fitnessstudio verzichten kann (wo ich sowieso noch niemals war).

Mal wieder ….

sagen.

Meine Güte, ist das lange her….. Jetzt musste ich gerade tatsächlich wieder überlegen, wie das hier geht mit Artikel verfassen. Aber dann bin ich doch gleich wieder reingekommen.

Es war jetzt ja nicht so, dass ich üüüüberhaupt keine Zeit mehr gehabt hätte zu bloggen. Nur hat es mir an der Lust gefehlt, weil es mir seit einiger Zeit ziemlich schwer fällt, irgendwelche Texte zu verfassen. Da schreib ich einen Satz hin, den ich dann gleich wieder lösche, weil er mir dann so doch nicht gefällt. Ein besserer will sich aber auch nicht aus der Feder schwingen. Und so lass ich’s dann halt gleich ganz sein.

Und dann noch dieses Wetter dazu …. Ich kann mich fast nicht mehr erinnern, dass wir hier mal so viel Schnee hatten wie zurzeit. Da muss ich viele, viele Jahre zurückdenken. Von Freitagmorgen um 8 Uhr bis gestern Nachmittag um 17 Uhr hat es ununterbrochen geschneit. Am Ende lag der Schnee gut und gerne 35 – 40 cm hoch. Und natürlich liegt er jetzt immer noch – allerdings fein säuberlich aufgeschichtet am Rand. Immerhin hatten wir heute Nacht 12 Grad minus. Da kann nix tauen. Diese „Pracht“ werden wir wohl ins nächste Jahr mitnehmen. Ich frage mich nur – ist das die viel beredete globale Erderwärmung?

So sieht es seit heute Morgen bzw. gestern Abend aus:

Zur Erläuterung: die Koniferen, von denen noch die Spitzen herauslugen, sind ca. 185 cm hoch.

In meinem nächsten Leben ziehe ich in eine Wohnung in einem Hochhaus mit Hausmeisterservice. Dann geht mich die ganze Schneeschipperei nix mehr an. Jawoll, so mache ich das.