Ochs am Spieß

Ach war das heute Morgen schön – schlafen, bis ich von selber aufgewacht bin – ohne Wecker. Und es hat schon herrlich nach Kaffee geduftet. Sonntags bleiben wir immer recht lange am Frühstück sitzen, wenn nichts Wichtiges auf dem Plan steht. Das koste ich dann immer so richtig aus.
Und dann habe ich in der Zeitung eine Werbung einer Metzgerei ein paar Orte weiter entdeckt. Die hatten heute Tag der offenen Tür und als Attraktion gab es „Ochs am Spieß“. Das konnte ich mir nicht vorstellen, dass die da wirklich einen ganzen Ochsen auf den Grillspieß hängen. Gehört hatte ich das zwar schon öfter, aber gesehen noch nie. Was also lag näher, sich ins Auto zu schwingen, dort hinzufahren und das Ganze in natura zu beäugen.
Und tatsächlich, die hatten einen Ochsen auf den Spieß gesteckt. Das heißt, eigentlich war’s ja nur ein halber, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.

Viel war schon nicht mehr dran, bis wir hinkamen.
Im sehr gut besuchten Festzelt haben wir gerade noch ein Plätzchen ergattert. Und wo wir extra wegen des Ochsen dort waren, haben wir natürlich auch eine Portion bestellt. Mit Kartoffelsalat.

Eigentlich mach ich mir ja nicht so viel aus Fleisch, und aus so viel auf einmal schon gar nicht, aber man kann ja mal eine Ausnahme machen. 🙂 Das Fett hab ich aber weggemacht, das geht gar nicht runter.

Nach diesem üppigen Mahl waren wir pappsatt und mussten unbedingt noch ein paar Meter laufen. Mal sehen, wie weit wir kommen würden, denn der Himmel sah nicht so überzeugend aus.

Trotzdem hab ich mir die Zeit genommen, ein paar Fotos zu machen.
Löwenzahn zum Beispiel.

Und auf dem Rückweg sind wir durch den Friedhof gegangen. Da war auf den meisten Gräbern noch die Frühjahrsbepflanzung mit vor allem Stiefmütterchen. Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Sorten es davon gibt. Hab ich natürlich nicht alle fotografiert, aber diese zwei:

Gegen Ende unserer Runde hat sich mir noch dieses Relikt aus alter Zeit in den Weg gestellt. Ich schätze mal, dass der noch von 1965 oder so ist. Dafür hat er sich aber gut gehalten.

Und schon war unser Spaziergang zu Ende. Gerade mal fünf Kilometer sind es geworden. Ich schätze mal, das wird nicht ausreichen, den verspeisten Ochs zu „verwerten“.  😉

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8 Gedanken zu “Ochs am Spieß

  1. Boah, ein halber Ochse, meine Güte.
    Ich glaub, da wären wir auch hingefahren.
    Ich selbst brauch auch nicht viel Fleisch.
    Sieht aber echt lecker aus.
    Dann noch der Spaziergang. Der Zaun ist ja ein richtiger Hingucker.
    Und die Stiefmütterchen, wuuuunderschön.

  2. Schlafen bis zum Vonselbsterwachen finde ich auch toll. Frühstücken tu ich meistens alleine – Männer tun das nicht 😉

    So ein Stückchen Ochsenfleisch würde heute Abend auch noch in mich reinpassen. Geht aber nun leider nicht…

    Die Stiefis finde ich toll!

  3. Ohhh, das ist megalecker.
    Ich bin Fleischesser, aber Hallo 😉

    Deine Fotos gefallen mir sehr gut und die Blümchen sind wunderschön.

    GLG Marianne 🙂

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