Schreck, Schock, Panik

Gestern Abend habe ich noch meine SD-Karten überprüft, ob ich etwas löschen kann, damit am Samstag genügend Speicherkapazitäten vorhanden sind, wenn ich -zig Bilder machen will. Aber zuerst müssen jede Menge Bilder gebrannt werden. Sicherheitshalber. Ist mir nämlich schon einmal passiert, dass die Bilder alle auf der Festplatte lagen und diese sich dann von heute auf morgen für immer verabschiedete. Tja, Pech gehabt. So was soll natürlich nicht mehr vorkommen. Deshalb hatte ich es ursprünglich mal eingeführt, immer am Monatsende alle Bilder aus diesem Monat zu brennen. Die ersten zwei Jahre hat das auch wunderbar geklappt. Aber mit der Zeit hat sich dann eine Schluderei breit und immer breiter gemacht…
Weil ich die SD-Karten halt nicht löschen möchte, bevor die Bilder gebrannt sind, sind alle Speicherplätze zwischenzeitlich belegt. Also musste ich ja wohl oder übel mich des Problems annehmen. Dabei habe ich festgestellt, dass eine der Karten gerade in Begriff ist, sich von selbst in ihre Einzelteile zu zerlegen – irreparabel. So bin ich also heute losmarschiert, Ersatz zu besorgen. Im Elektronikfachmarkt hat mir der Verkäufer bedauernd lächelnd erklärt, dass es 1-GB-Karten auf dem Markt „schon lange“ nicht mehr gibt. Leider, leider. Ob er nicht noch irgendwo eine in irgendeiner Schublade schlummern hätte, hab ich ihn gefragt. Aber auch das nicht. Das Problem ist nämlich, dass meine Uralt-Kamera (in der heutigen schnelllebigen Zeit sind auf dem Elektroniksektor 5 Jahre ja eine Ewigkeit) nur Karten bis maximal 1 GB unterstützt.
„Vielleicht gibt es ja im Internet noch irgendwo eine zu ergattern“, hat der Verkäufer gemeint. Spontan hat sich in mir Schrecken und Panik breitgemacht: Ich brauch doch morgen eine SD-Karte ….. unbedingt … Und bis morgen eine im Internet zu bestellen und auch noch geliefert zu bekommen – nee, das kann ich mir ja abschminken.
Och Meeensch!!!
Dann ist mir eingefallen, dass in unserem Einkaufs-Center ja noch eine Kartstadt-Filiale ihr Dasein fristet, mit einer bescheidenen Elektronik-Abteilung. Vielleicht hätte sich ja dort noch ein solches Kärtlein versteckt, das hervorgeholt werden möchte. Und ihr werdet es nicht glauben – dort gab’s noch jede Menge und ich musste mich sogar noch entscheiden, ob ich lieber eine mit 5 oder mit 10 Jahren Garantie nehmen möchte. Ja, ehrlich, kein Witz – 10 Jahre Garantie. Und das im schnelllebigen Elektronikzeitalter. Was soll man dazu noch sagen?
Aber jetzt bin ich jedenfalls für morgen gerüstet.

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Ein Gedanke zu “Schreck, Schock, Panik

  1. Tja, typisch Elektronikfachmarkt 🙂 Die sind so – das kenn ich auch! Schön, dass Du noch eine Karte gefunden hast. Frohes Knippsen dann also!

    Liebe Grüße von Ruthie

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