Unterschied

Der kleine, aber feine Unterschied:

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Frühlingserwachen

Ja wer hätte das gedacht –
ich glaub, der Frühling ist erwacht.
Zumindest ist er nicht mehr weit.
Seht mal her, ihr lieben Leut‘,
was ich heut im Garten fand
zwischen altem Laub und Sand:

Auch den Quitten sieht man’s an,
dass es nicht mehr fern sein kann,
bis sie zeigen ihr Zier
an dem noch kahlen Strauche hier:

Und zu meiner großen Freude
sah ich dieses Primlein heute
wie es zeigt schon seine Blüte
von dunkel-lilafarb’ner Güte:

Dabei hatten wir am Dienstag noch eine geschlossene Schneedecke im Garten. Man sollte es gar nicht glauben, aber unter Schnee und Eis hat die Natur doch schon mächtig gearbeitet. Und endlich, endlich konnte ich heute – nach fast drei Monaten – wieder meine Fischlein im Teich sehen. Seit Anfang Dezember war die Wasseroberfläche komplett gefroren. Heute ist zum ersten Mal wenigstens der Rand wieder aufgetaut. Ob alle Fische die Eiszeit überstanden haben, konnte ich heute noch nicht sehen, aber ein Drittel hat sich schon mal am Rand blicken lassen.

Luschdich isch die Fasenacht

Luschdich isch die Fasenacht,
wenn mei Mutter Kiachla bacht.
Wenn se aber koine bacht,
dann pfeif i auf die Fasenacht.

Eigentlich hab ich ja mit Fasching, Fastnacht, Karneval oder wie immer das auch genannt wird, überhaupt nix am Hut. Aber mir gefällt das Verslein aus Kindertagen – und ich liebe die „Kiachla“ (schwäb. für Küchlein = kleiner Kuchen). Sie werden aus dem selben Teig hergestellt wie „Berliner“, „Berliner Pfannkuchen“, „Krapfen“ …. Und ebenfalls in Fett ausgebacken. Füllung kommt aber keine hinein.

Gestern hab ich welche gebacken. Oberlecker! (Aber ich hab mir nur ein ganz, ganz, kleines gegönnt….)


Es hört nicht auf

Vorgestern hatte diese Kiefer (?) schon mal ihre Fühler nach dem Frühling ausgestreckt.

Heute ist die Hoffnung verflogen.

(So richtig kommt „mein“ vieler Schnee  auf dem Foto gar nicht zur Geltung. Muss ich morgen nochmal aus einer anderen Perspektive probieren.)

Seit vorgestern Abend schneit es fast ununterbrochen. Gestern hab ich um halb zwölf nachts nochmal (weiß schon gar nicht mehr zu wievielten Mal) den Hof freigeschaufelt. Heute Morgen um fünf waren es schon wieder gut und gerne 10 cm. Auch heute ist es nochmal kräftig zur Sache gegangen, wenn auch nicht mehr ganz so viel wie gestern. Das Niederschlagsradar lässt zur Stunde allerdings hoffen, dass Frau Holle jetzt so langsam die Puste ausgeht.

Mit meinem neuen Handy kann ich ….

.… telefonieren und SMS verschicken und empfangen. Sonst nix. Was muss es auch mehr können? Seinen ureigensten Zweck erfüllt es, und das reicht mir völlig. Mein Sohn sagt immer, für mich wäre eine Digitalkamera, mit der man ein bisschen telefonieren kann, genau richtig. Denn die Kamera wird bei mir deutlich mehr beansprucht als das Telefon. Das hab ich nur für wirklich ganz dringede Angelegenheiten und Notfälle. Sowieso hasse ich telefonieren. Auch mit dem Festnetz. Und für Fotos machen hab ich ja meine Digicam. Die allerdings wird schon ziemlich strapaziert. Wahrscheinlich muss ich da auch bald an eine Ersatzbeschaffung denken, weil an der jetzigen die Tasten teilweise schon ziemlich abgenutzt sind. Aber das Angebot ist ja so riesig. Und ich hab keine Lust, mich da durchzukämpfen. Ich kenn mich doch: Dann hab ich mich endlich für ein Modell entschieden, und wenn ich es dann gekauft habe, fällt mir auf, dass ja dieses und jenes nicht geht oder nicht optimal ist und überhaupt ……
Was muss das auch alles so kompliziert sein…..
Aber mein neues Handy, das ist nicht kompliziert. Das hab sogar ich – ohne Bedienungsanleitung – innerhalb weniger Minuten begriffen und neu eingerichtet gehabt. Wie gesagt – man kann halt damit telefonieren …..