Noch ein M

…. bevor die M-Woche um ist.

Milchkanne

Milchkanne

Sooo lange her, und im Gedächtnis doch noch sooo präsent. Ich sehe mich heute noch, wie ich als Kind nach dem Milchholen die Straße entlang geschlendert bin und mit der Kanne Schleuderversuche gemacht habe. Das hat ziemlich schnell sehr gut geklappt und die Milch wurde nicht herausgeschleudert 🙂 Trotzdem war die Kanne fast immer fast halb leer, als ich mit schlechtem Gewissen zu Hause angekommen bin. Ich konnte einfach nicht widerstehen und hab mal eben ein Schlückchen genommen … und noch eins … und noch eins …. bis ich die nicht mal hundert Meter „Fußmarsch“ bis zu Hause zurückgelegt hatte.
Heute müsste ich zwei Kilometer gehen, um zur nächsten „Milchzapfstelle“ zu kommen. Das ist mir aus Zeitgründen einfach zu weit.
Aber die Kanne wird trotzdem noch benutzt – wenn im Garten die verschiedenen Beeren reif sind, kommt sie bei deren Ernte leicht zweckentfremded noch zu Ehren.

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5 Gedanken zu “Noch ein M

  1. Da kann ich mich auch noch dran erinnern. Immer zum Milchbauern, da wurde die Milch mit Hilfe eines Hebels in die Kanne gepumpt.
    Aber nein, das mit dem Schleudern hab ich lieber nicht gemacht, lach. Hab es oft bei anderen gesehen.
    Später gab es dann eine aus Plastik.
    Und diese (wie Deine) wurde im Winter mit heißen Wasser gefüllt, damit ging es dann zum Schrebergarten, so bekamen die Hühner dann Wasser anstatt des zu Eis gefrorenen…

    • Bei uns hat der Bauer damals noch von Hand gemolken, die Milch aus dem Eimer dann in eine große Kanne gefiltert und dann erst wurde mein kleines Kännchen gefüllt. Ich fand das immer spannend, wie viel Grashalme denn wohl heute auf dem Filterpapier liegen bleiben ….
      In der Molkerei gab’s aber auch diesen Dosierhebel.

  2. Aaahhh! Erinnerungen! Wir mussten als Kinder nur nach nebenan zum Milchholen. Aber so ne Kanne hab ich auch noch (im Winter ist immer Vogelfutter zum Nachfüllen für die Futterhäuschen drin).

    Wir haben auch in den 80ern und Anfang der 90er noch Milch geholt vom Bauern gegenüber (eine Wiese war dazwischen) – das durften dann meine eigenen Kinder, meistens mit mir zusammen…

    Wie machst Du das hier eigentlich mit Deiner Schrift?

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