Übertrieben

Kommt es mir nur so vor, oder ist es tatsächlich so, dass jedes Jahr mehr Wirbel um die Abiturprüfung gemacht wird? Eltern fotografieren ihre „Kinder“, wie sie an „ihrem großen Tag“ das Schulhaus betreten. Über der Eingangstür des Gymnasiums hängt ein Spruchband „Wir wünschen euch viel Glück – eure Eltern“. Und schließlich muss alles natürlich durch sämtliche Medien getratscht werden, dass es auch ja an keinem vorbei geht:  „Es ist Abi-Prüfung!!!“

Geht’s noch? Und überhaupt – Glück? Bei der Abi-Prüfung? Ich bin seither immer davon ausgegangen, dass bei dieser Prüfung Wissen abgefragt wird. Wenn der Prüfling sich mit der Materie auskennt, wird er für das Gelingen wohl nicht auf Glück bauen müssen .  Und wenn er Glück braucht – davon auch gleich noch  viel -, um zu bestehen, zeigt er doch, dass er eben doch nicht die „Reife“ hat, dieses hoch begehrte Dokument „Abitur“ zu erhalten. Schließlich will ja, wer Abi hat, zur Elite gehören. Dazu brauchts halt ein bisschen mehr als nur Glück.

Ist ja nicht so, dass ich den jungen Leuten nicht einen guten Ausgang dieser Prüfung wünschen würde. Nur ärgert es mich jedes Jahr auf’s Neue und jedes Jahr mehr, dass so ein fürchterliches Trallala drumrum gemacht wird. Muss das wirklich sein?

Meinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn läuft diese Entwicklung  entschieden zuwider. Wer interessiert sich denn für die Prüfungstermine von Real- oder gar Hauptschul-Absolventen ???

Eigentlich reicht nur Kopfschütteln hier nicht mehr aus.

Selbstverständlich schließe ich auch die weibliche Form ein, wenn ich  „der Prüfling“ schreibe. Nur – ich komm nicht drauf – wie heißt das dann? „Die Prüfline“ ??? Vielleicht kann mich diesbezüglich jemand mit Abitur aufklären. 😉

Osterei

Ostern kann kommen – ich bin gerüstet – mein Osterei ist fertig. Also gepflanzt erstmal. Ausfüllen wird es hoffentlich bis Ostern die Natur. (Ein bisschen mit Dünger nachhelfen werd ich aber wohl müssen.)

Osterei

Gestern war das Wetter ja traumhaft, wie geschaffen, um Gartenarbeiten zu erledigen. Frühjahrsputz im Garten sozusagen. Morgens war ich schnell einkaufen, aber dann ging’s gleich raus. Gegen Spätnachmittag ist es dann allerdings ziemlich schnell ziemlich frisch geworden. Eigentlich hätte ich dann auch aufhören wollen. Nur noch schnell hier ein bisschen …. und da – das geht auch noch …. und wenn ich grad eh schon dran bin, da drüben …..  Als es dann auch noch zu dämmern begann, hat es auch mir gedämmert, dass jetzt Schluss sein muss. Arbeit hätte es zwar noch zuhauf gegeben, aber ……. nun ja, es kommt ja mal wieder ein sonniger Tag. Hauptsache, mein „Osterei“ ist fertig geworden.

Ja, und zwischen der ganzen Oster-Ei-Gärtner-Ei hab ich natürlich – das klasse Sonnenlicht ausnutzend – hier und da und dort noch ein paar Gartenimpressionen für die Ewigkeit auf Chip gebannt.

Mit leichter Verspätung blüht im Frühjahr der Winterjasmin.

Winterjasmin

Die Zierquittenblüten stehen kurz vor dem Aufbrechen.

Zierquitte

Frühlingsboten

Bilder zum Vergrößern anklicken.

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Kunst

…. die uns gestern auf unserer Wanderung  am Wegesrand begegnet ist.

Das obere Objekt dürfte klar sein – ein Gebiss. Das unten rechts braucht auch keine Erklärung. Beim unteren linken dagegen ist schon viel, sehr viel Vorstellungsgabe gefordert. Wäre nicht ein Schild daneben gestanden, hätte ich spontan auf „Holzklotz“ getippt. Tatsächlich aber soll das einen Kopf darstellen !?!? Genauer gesagt – Holzkopf. Derer soll es ja noch mehrere geben 😉

Es lebe die Kunst!


Kunst

Meine Orchidee

… ist leider schon am Verblühen. Und es sieht bis jetzt nicht danach aus, dass sie sich jemals erholen und neue Knospen bilden würde. Wahrscheinlich muss ich mich endgültig verabschieden, wenn die letzten Blüten vergangen sind.

Orchidee

Logik

Seit Jahren schwöre ich zur Gesundherhaltung meiner Zähne auf dieses Spezialgel, das einmal in der Woche angewendet wird und die Zähne vor allen möglichen Angriffen schützt. Das hilft echt. Seit ich dieses Mittel benutze, hatte der Zahnarzt keinerlei Beanstandung mehr meine Zähne betreffend. Was für mich Angsthasen bedeutet, dass ich (wenigstens einigermaßen) entspannt  zur Vorsorgeuntersuchung gehen kann.

Jetzt war die  Tube wieder mal leer und ich musste Nachschub besorgen. In der Apotheke fragte ich, ob es nicht auch eine größere Verpackungseinheit gäbe. Vielleicht könnte ich ja ein paar Cent sparen und müsste außerdem nicht so schnell wieder in die Apotheke.

„Ja, doch, es gibt auch Tuben mit doppeltem Inhalt. Die ist dann im Verhältnis ein bisschen billiger.“

„Gut, dann nehme ich eine größere, bitte.“

„Nein, das geht nicht.“

„Wieso nicht? Haben Sie keine da?“

„Doch. Aber für eine größere Tube brauchen Sie ein Rezept.“

„Muss ich das verstehen?“

„Das versteht keiner, aber das deutsche Arzneimittelgesetz will das so. Ich darf Ihnen zwei oder auch drei oder vier kleine Tuben gleichzeitig verkaufen – ohne Rezept. Aber eine einzige große Tube – das geht nur mit Rezept.“

Das klang ja von so weit her geholt, dass ich mit der Verkäuferin nicht diskutieren wollte, und bin deshalb in eine andere Apotheke gegangen. Und man glaubt es kaum – dort wurde mir die gleiche Story aufgetischt.

Anscheinend ist das dann tatsächlich so und ich muss es als gegeben hinnehmen. Ich mache mich jetzt auch nicht auf die Suche nach der Logik, denn die werde ich wohl sowieso nicht finden.